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Das Nachlassgericht ist verpflichtet, von Amts wegen für die Sicherung des Nachlasses des Verstorbenen zu sorgen, wenn ein Bedürfnis für Sicherungsmaßnahmen besteht.

  • Das Nachlassgericht kann die Sicherungsmittel grundsätzlich frei wählen. Die Art der Sicherungsmaßnahmen ist im Einzelnen dem pflichtgemäßen Ermessen des Gerichts überlassen. Es muss sich in seiner Entscheidung aber von den vermögensrechtlichen Interessen des oder der endgültigen Erben leiten lassen.
  • Das Nachlassgericht hat einen Nachlasspfleger zu bestellen, wenn die Bestellung zum Zwecke der gerichtlichen Geltendmachung eines Anspruchs, der sich gegen den Nachlass richtet, von dem Berechtigten beantragt wird.