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Inhalt

Hebt das Landesamtes für Schule und Bildung die Entscheidung zur Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs auf oder kann der Schüler voraussichtlich in einer anderen allgemeinbildenden Schule inklusiv unterrichtet werden, kann das Kind an einer anderen allgemeinbildenden Schule (Grundschule, Oberschule, Oberschule+, Gemeinschaftsschule oder Gymnasium) angemeldet werden.

Diese Schule entscheidet dann, in welche Klassenstufe der Schüler wechselt. Die abgebende Förderschule übermittelt Vorschläge für eine weitere Förderung des Schülers.

Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf können in allen Schularten gemeinsam mit Schülern ohne sonderpädagogischen Förderbedarf inklusiv unterrichtet werden, soweit

  • dies unter Berücksichtigung der organisatorischen, personellen und sächlichen Voraussetzungen dem individuellen Förderbedarf des Schulers entspricht,
  • die Funktionsfähigkeit des Unterrichts nicht erheblich beeinträchtigt wird und
  • keine akute Selbst- oder Fremdgefährdung festgestellt wird.

Schüler mit sonderpädagogischen Förderbedarf in den Förderschwerpunkten Lernen und geistige Entwicklung können auch an der Grundschule, Oberschule, Oberschule+ oder Gemeinschaftsschule inklusiv beschult werden (lernzieldifferente Beschulung), wenn sie andere als deren Abschlüsse anstreben.