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Antragsberechtigte

  • Medizinstudierende, die im ersten bis vierten Semester an einer deutschen Hochschule immatrikuliert sind
  • vorrangig Studierende, die an den Universitäten in Dresden und Leipzig immatrikuliert sind und ihren Lebensmittelpunkt im Freistaat Sachsen haben

Pro Studienjahrgang können maximal 20 Medizinstudierende am Programm teilnehmen.

Verpflichtungen der Geförderten

  • während des Studiums: Bestandteil des Programms Ausbildungsbeihilfe ist ein Patenschaftsprogramm mit einer hausärztlich tätigen Praxis im Bereich der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen. Während der gesamten Dauer der Ausbildungsbeihilfe ist der oder die Studierende pro Förderjahr 24 Tage (durchschnittlich 2 Tage pro Monat) in der Praxis. Dadurch soll die Tätigkeit des niedergelassenen Arztes und die Organisation einer Hausarztpraxis kennengelernt werden. Damit das Studium nicht zu kurz kommt, können die Patenschaftstage einzeln oder blockweise absolviert werden.
  • nach dem Studium: Die oder der Studierende verpflichtet sich, unmittelbar nach erfolgreichem Abschluss des Medizinstudiums eine Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin zu absolvieren und binnen 6 Monaten nach erfolgreichem Abschluss für die Dauer von 6 Jahren - mindestens jedoch für ein Jahr pro angefangenem Förderjahr - als Hausärztin oder Hausarzt in einem zu diesem Zeitpunkt nicht bedarfsgerecht versorgten Gebiet in Sachsen außerhalb der Städte Dresden, Leipzig und Radebeul zu arbeiten. Hierbei handelt es sich in der Regel um ländliche Gebiete.