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Antrag auf Gewährung einer besonderen Zuwendung nach § 17a Strafrechtliches Rehabilitierungsgesetz/StrRehaG (Opferrente)

Sie können eine besondere Zuwendung bis zu EUR 300,00 beantragen, wenn Sie zwischen dem 08.05.1945 und dem 03.10.1990 im Gebiet der ehemaligen DDR / sowjetischen Besatzungszone aus politischen Gründen zu Unrecht einen Freiheitsentzug erlitten haben.

Voraussetzung für die sogenannte SED-Opferrente ist, dass Sie mindestens 180 Tage inhaftiert waren und strafrechtlich rehabilitiert sind beziehungsweise eine Bescheinigung nach § 10 Abs. 4 Häftlingshilfegesetz (HHG) besitzen.

  • Die Zuwendung kann nur bei Bedürftigkeit gewährt werden (Einkommensgrenzen unter "Voraussetzungen").
  • Der Anspruch auf die besondere Leistung ist nicht vererbbar.

Hinweis zur Zuständigkeit

Die Landesdirektion Sachsen nimmt Anträge entgegen

  • bei Verurteilung oder Anordnung des Freiheitsentzugs in den ehemaligen Bezirken Dresden, Leipzig, Chemnitz / Karl-Marx-Stadt und Rehabilitierung durch ein sächsisches Landgericht
  • im Falle einer Bescheinigung nach § 10 Absatz 4 Häftlingshilfegesetz (HHG) bei gewöhnlichem Aufenthaltsort der oder des Antragstellenden im Freistaat Sachsen