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Inhalt
  • In einem gerichtlichen Verfahren besteht zwischen dem Interesse des Kindes und dem seiner gesetzlichen Vertreter/ Vertreterinnen (Eltern, ein Elternteil, Vormund) ein erheblicher Gegensatz, so dass diese nicht mehr geeignet sind, die Interessen des Kindes im Verfahren zu vertreten und die Interessen des Kindes deshalb im Verfahren unterzugehen drohen,
  • das Wohl eines Kindes in seiner Familie ist gefährdet und das Familiengericht muss darüber entscheiden, ob den Eltern Teile des Sorgerechts oder gar die gesamte Personensorge entzogen werden müssen,
  • wenn eine Trennung des Kindes von den Eltern oder der Person erfolgen soll, in deren Obhut sich das Kind befindet.
  • die Herausgabe oder das Verbleiben des Kindes von oder bei einer Pflegeperson oder anderen Umgangsberechtigten ist Gegenstand des Verfahrens,
  • wenn der Ausschluss oder eine wesentliche Beschränkung des Umgangsrechts in Betracht kommt.

Qualifikation des Verfahrensbeistands

Das Gesetz schreibt keine bestimmte Qualifikation vor. In Betracht kommen Kinderpsychologen, Sozialpädagogen oder Rechtsanwälte, aber auch nahestehende Menschen (Verwandte), zu denen das Kind besonderes Vertrauen hat.