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Einem Bauvorhaben geht oft der Erwerb eines Grundstücks voraus. Werden Teilflächen eines größeren Grundstücks erworben, bedarf es in der Regel der Bildung eines Flurstücks und der Festlegung der neuen Flurstücksgrenze. Ein Erwerb von Teilflächen anderer Grundstücke kann auch erforderlich sein, wenn ein Grundstück für das Bauvorhaben zu klein ist, oder die für die Erschließung des Baugrundstücks notwendige Zufahrt fehlt.

Eine Vermessung zur Vorbereitung der Teilung eines Grundstücks ist eine Katastervermessung, bei der neue Flurstücksgrenzen festgelegt werden. Eine erstmalige Festlegung der Flurstücksgrenzen (Grenzfeststellung) ist dann erforderlich, wenn der abzutrennende Teil des Grundstücks kein im Liegenschaftskataster nachgewiesenes Flurstück ist.

Mit den Ergebnissen der Katastervermessung wird das Liegenschaftskataster aktualisiert, neue Flurstücke werden gebildet. Anschließend werden diese im Grundbuch als selbstständige Grundstücke eingetragen, die dann bei Bedarf gekauft beziehungsweise verkauft werden können.

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-> Verzeichnis der Öffentlich bestellten Vermessungsingenieure in Sachsen
Staatsbetrieb Geobasisinformation und Vermessung Sachsen (GeoSN)