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Inhalt

Auf die Gewährung der Zuwendung besteht kein Rechtsanspruch. Außerdem steht sie unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit entsprechender Haushaltsmittel.

Wohngebäude

  • Gebäude im Bundesgebiet
  • Beantragung der Baugenehmigung oder Erstattung der Bauanzeige bis zum 31.01.2002
  • keine Veränderung der Gebäudehülle durch Anbau oder Aufstockung aufgrund späterer Baugenehmigungen zu mehr als 50 Prozent
  • ursprüngliche Planung und Errichtung als Wohngebäude oder derzeitige Nutzung überwiegend zu Wohnzwecken
  • Zwischen zwei Beratungen für dasselbe Gebäude muss ein Abstand von mindestens 4 Jahren liegen. Bei einem Eigentumswechsel kann die Vor-Ort-Beratung jedoch auch früher in Anspruch genommen werden.

Auch wenn ein Wohngebäude die vorgenannten Voraussetzungen erfüllt, ist eine Vor-Ort-Beratung unter Umständen ausgeschlossen, nämlich wenn,

  • es im Eigentum eines rechtlich selbständigen Unternehmens steht, welches eine bestimmte Größe überschreitet,
  • die öffentliche Hand an dem Gebäude unmittelbar oder mittelbar vermögensrechtlich beteiligt ist oder
  • der/die Berater/in oder bestimmte ihm/ihr nahestehende Personen Eigentums- oder Nutzungsrechte an dem Gebäude besitzen.

Energiesparberatung vor Ort

  • Eine Beratung in Anspruch nehmen können Eigentümer, Mieter oder Pächter eines Gebäudes:
    • natürliche Personen
    • rechtlich selbständige Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft einschließlich der Wohnungswirtschaft sowie Betriebe des Agrarbereichs
    • juristische Personen und sonstige Einrichtungen (wenn sie gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke verfolgen)
    • Mieter und Pächter benötigen die Erlaubnis der Eigentümerin oder des Eigentümers, Wohnungseigentümer das Einverständnis der Eigentümergemeinschaft. In jedem Fall muss sich die Beratung auf das gesamte Gebäude beziehen.
  • Die Beratung erfolgt durch Energieberater/innen , die im Rahmen dieses Programms antragsberechtigt sind. Es empfiehlt sich, einen schriftlichen Vertrag abzuschließen, in dem die Pflichten des Beraters möglichst genau beschrieben und das Honorar festgelegt wird.
  • Qualifizierte und unabhängige Berater für Vor-Ort-Beratungen, die Förderanträge beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle stellen können, finden Sie in der Energieeffizienz-Expertenliste für die Förderprogramme des Bundes im Bereich Wohngebäude.
  • Eine Beratung kann nicht als Vor-Ort-Beratung nach dieser Richtlinie gefördert werden (auch nicht teilweise), wenn sie bereits ganz oder in Teilen aus öffentlichen Mitteln anderer Förderprogramme des Bundes finanziert wird. Bei einer Förderung aus Mitteln anderer Beratungsprogramme (zum Beispiel der Kommunen oder Länder) dürfen die Fördermittel 90 Prozent der Kosten nicht übersteigen.

Status als antragsberechtigte Energieberater

  • Die Antragsberechtigung hängt zunächst davon ab, dass der/die Berater/in das notwendige Fachwissen besitzt. Über die geforderte Grundqualifikation (z.B. Architekten, Ingenieure, Handwerker) hinaus muss sie oder er spezifische Fachkenntnisse im Rahmen einer Weiterbildung erworben haben (Einzelheiten hierzu siehe unter Nr. 3.1 und 3.2 der Richtlinie, siehe Rechtsgrundlage).
  • Zur fachlichen Qualifikation muss die Unabhängigkeit der Beraterin oder des Beraters hinzukommen. An der Unabhängigkeit fehlt es, wenn Anhaltspunkte bestehen, dass der/die Berater/in ein wirtschaftliches Eigeninteresse an bestimmten Investitionsentscheidungen haben kann oder er/sie bei der Beratung möglicherweise durch wirtschaftliche Interessen eines Dritten beeinflusst wird (Einzelheiten hierzu siehe unter Nr. 3.3 der Richtlinie, siehe Rechtsgrundlage).

Die Antragsberechtigung wird vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle im Rahmen eines internetgestützten Anerkennungsverfahrens geprüft.