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Klasssiche Geflügelpest - 1. Fall Deutschland 2020

In Deutschland wurde am 19.01.2020 der erste Fall von klassischer Geflügelpest bei einem Wildvogel bestätigt

Nachdem bereits im Dezember und Anfang Januar umliegende Mitgliedsstaaten wie beispielsweise Polen, Tschechien, Ungarn und Rumänien Ausbrüche der Viruserkrankung beim Geflügel meldeten, ist am 19.01.2020 der erste positive Nachweis des hochansteckenden Influenzavirus H5N8 in Deutschland bestätigt wurden. Es handelte sich dabei um eine tot aufgefundene Wildgans im Landkreis Spree-Neiße (Brandenburg).

Die Geflügelpest wird durch Influenza A Viren hervorgerufen. Man unterscheidet in eine wenig ansteckende und eine hochansteckende Form. Im Fall der verendet aufgefundenen Wildgans handelte es sich um die hochansteckende Form des Virus.

Es ist enorm wichtig eine Übertragung des Geflügelpestvirus durch Wildvögel in Geflügelbestände zu verhindern. Eine Infektion von Hausgeflügel wie Huhn und Pute kann zu einem schweren Krankheitsgeschehen und massenhaften Verendungen im Bestand führen.

Das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt Vogtlandkreis fordert alle Geflügelhalter auf Ihre Bestände vor einem Viruseintrag zu schützen, indem sie die gesetzlichen Vorgaben und Biosicherheitsmaßnahmen einhalten. Nähere Informationen dazu erhalten Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft.