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Wanderausstellung Kommen / Gehen / Bleiben noch bis 29. Juni geöffnet

Migrationsgeschichten aus Sachsen

In Zusammenarbeit mit dem Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz haben Studierende des Institutes für Geschichte der TU Dresden einzelne Personen und ihre Aus- bzw. Einwanderungsgeschichten über mehrere Jahrhunderte hinweg beleuchtet und in einer Ausstellung zusammengefasst.

Im Rahmen einer anschaulichen Wanderausstellung, die gestern die Integrationsministerin Petra Köpping (r.) und der Landkreis-Beigeordnete Dr. Uwe Drechsel (2.v.r.) im Foyer des Landratsamtes Plauen, Postplatz 5 eröffneten,  wird die Migrationsgeschichte Sachsens anschaulich dargestellt.(Bild Mitte)

Migration ist der Normalfall der Geschichte. Deswegen finden sich auch in Sachsen immer wieder Gruppen jener, die aufgrund von Berufsausbildung oder Beschäftigung migrierten oder aufgrund ihres Glaubens und politischer Ansichten flüchteten bzw. vertrieben wurden. 

Sie reichen von den böhmischen Exulantinnen und Exulanten des 17. und 18. Jahrhunderts über die Amerika-Auswanderung des 19. Jahrhunderts bis hin zu den Flüchtlingen, die ab 1933 Sachsen verlassen mussten, oder jenen, die ab 1944 aus Ostpreußen, Schlesien und Nordböhmen vertrieben wurden und nach Sachsen kamen.

Auf 12 Roll-ups  werden einzelne Personen und ihre Geschichten über mehrere Jahrhunderte hinweg beleuchtet und in einer kleinen Ausstellung zusammengefasst.

Die Wanderausstellung ist noch bis zum  29.06.2018 zu den Öffnungszeiten Im Foyer des Landratsamtes Plauen, Postplatz 5 zu besichtigen.